Drachen- und Gleitschirmforum

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 Betreff des Beitrags: Wie wird man zum guten Streckenjäger? (war: Fiesch ...)
BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 08:06 
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Getrennt aus diesem Thread: viewtopic.php?t=556&start=30
Ist definitiv einen eigenen Thread wert!
Markus.
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Hier nochmal die erste Frage reinkopiert zwecks Zusammenhang:

Hallo Ulli,

schöner Bericht, und gute Bilder auf einer hervorragend gemachten Homepage. Hat mir sehr gut gefallen.
Was ich wirklich unangenehm finde ist, dass ich trotz jahrelanger Erfahrung und einigen Versuchen unter wahrscheinlich besseren Bedingungen nur ein paar Standardstrecken in Fiesch abgespult habe, währen Du mit lächerlich kurzer Flugpraxis einen geilen Flug nach dem anderen herunterreißt.
Ich meine besonders der Flug nach Italien ist doch der Hammer, aber auch der Rest ist super!
Von Glück kann man bei näherer Betrachtung nicht sprechen und ich nehme an, dass dieser Herr Studer auch nicht gerade darauf gewartet hat Dir gemütlich zu zeigen wo es lang geht.
Erfahrung aus trial and error kann es kaum sein, dazu fliegst Du zu kurz.
Nachdem ich also von Neid zerfressen anerkennen muss, dass Du offensichtlich die Streckenfliegerei sehr viel schlauer und damit erfolgreicher angehst als die allermeisten hier wäre ich um eine Einschätzung deinerseits dankbar.

Was denkst Du machst Du besser als wir ?
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Mit all dem DHV-Forumsgewohnten Gekeife um Moral und Anstand ist meine Gast-Frage(Seite 3 ganz oben) offensichtlich völlig in den Hintergrund geraten:

Ulli, was denkst Du ist der Grund warum Du mit recht magerer Flugpraxis in Fiesch die tollsten Strecken runterreissen kannst und den meisten hier zeigst wo der Hammer hängt?

Ich würde es auch gerne so clever anstellen.

---
ModEdit: Sorry, bloede Forumssoftware: Ich wusste nicht, ob ich die Frage
von einem "Gast" als Trollerei auffassen soll, oder ob es ein ernsthaftes Interesse darstellt. Gruss, Ulli
TechModEdit: Nicht auf Software schimpfen, Ulli! :wink:

---


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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 08:16 
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danke markus...
schliesse mich deiner frage an! :wink:

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Nach dem Start ist vor der Landung
Bild
oder war das umgekehrt? Bild


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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 11:42 
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Hi Markus & Koerri,

Zitat:
Ulli, was denkst Du ist der Grund warum Du mit recht magerer Flugpraxis in Fiesch die tollsten Strecken runterreissen kannst und den meisten hier zeigst wo der Hammer hängt?


wie du merkst, ziere ich mich ein wenig um eine Antwort, nachdem man hier jede Aussage 2 Mal
ueberdenken muss, ob man das auch aus jedem Blickwinkel so stehen lassen kann.
Ich will zudem nicht grosskotzig wirken, aber deine Fragestellung draengt mich etwas in eine solche Rolle.
Wenn ich nun doch antworte, dann verzeih mir, dass es etwas laenger wird, niemand muss
das hier lesen. Aber meine Methode scheint sicher vielen etwas radikal und ich will empoerten Protesten
besser gleich vorbeugen.

Ich hab kein Geheimnis. Alle Tips die ich geben koennte, hast du schon gehoert, denn ich hab sie
auch nur gehoert in den letzten 9 Monaten die ich nun fliege. Ein bissel Begabung ist vielleicht
dabei, aber sicher nicht der Hauptanteil: Im Prinzip koennte jeder recht schnell recht gut fliegen,
wenn er nur genuegend an Energie investiert. Energie in Form von: Zeit, Commitment, opfern von
Bequemlichkeit, viel Lesen und das dann umsetzen. Wenn ich sehe, dass Leute 10 Jahre fliegen,
und sich als gute Streckenflieger bezeichnen, und dann erstaunt sind, ueber Tips, die fuer jeden
im Kleinen Ligapiloten (link) nachzulesen sind, wundere ich manchmal schon...

Was mir viel geholfen hat, ist das Forum. Ich hab viele Themen zum Streckenfliegen, Luftraeume,
Technik, Flugtechnik, Taktik, etc. dort nachlesen koennen, wenn sich mir eine Frage stellte.
Genau auf diese Weise habe ich in 5 Jahren Klettern und Bergsteigen einen recht guten Level erreicht.
Wo man frueher einen Mentor brauchte, bieten Heute Foren und gute Websites wie die 'Ente'
einen Erfahrungsschatz, den man sich sonst nur ueber viele Jahre Trial & Error erwerben koennte.
Das ist auch der Grund, warum ich mich hier so engagiere und zu den wenigen Themen,
wo ich schon etwas beitragen kann (Fliegen mit PDA, Paragliding365, Fiesch [dachte ich zumindest])
auch etwas beitragen will um anderen Interessierten zu helfen.

Klar hilft es auch, wenn man sich draussen beim fliegen was von den richtigen Leuten abschaut.
In Fiesch fand ich meinen Flug mit Alfredo (link) auch recht lehrreich. Vor allem
zwingt einen so etwas dann mal, wirklich ernsthaft sein Koennen einzusetzen und zu kaempfen:
Du kannst dir sicher vorstellen, dass ich bei den Querungen seinem Stratus ziemlich
bedroeppelt hinterherguckte wie er davonzog. Da gabs nur eine Moeglichkeit dranzubleiben:
Versuchen ihn im naechsten Bart auszukurbeln und vor ihm weiterzufliegen.
Nicht grade einfach bei einem Alfredo ;-) Das ging auch nur, weil er es an dem Tag sicher nicht
drauf angelegt hat, und weil er kaum mal in den Beschleuniger trat.

Trial & Error ist bei vielen Hobbies eine gute Methode, aber weder beim Bergsteigen noch
beim Fliegen sollte man das planlos machen. Ich mache *sehr* viel ueber Trial & Error, aber
innerhalb von eng definierten Grenzen. Ich bewege mich immer am Limit bei all meinen Sportarten,
achte aber extrem darauf, genau zu wissen, wo meine Grenze ist, und ueberschreite die dann nicht,
sondern verschiebe sie langsam. Das hoert sich jetzt vielleicht wie eine Einladung zum
Protest an, und sicher schreit gleich wieder jemand: "Keiner kann seine Grenze so genau
kennen wenn er sie immer weiter pusht! Du hast einfach nur Glueck!" Also, schrei nur,
aber recht hat der Schreier trotzdem nicht.

Ich haette viele Beispiele aus all meinen Hobbies. Ein Beispiel aus dem Bergsport: Warum
hab ich nie ein Notbiwak machen muessen, auf Touren bei denen viele andere eines
machen muessen: -> Vorbereitung und die Kenntnis meiner Grenzen.
Ein Beispiel vom Motoradfahren: Alle Strassen-Profis trainieren viele Stunden im Gelaende,
um den Grenzbereich auszuloten. Wenn man dort faellt, ist man schmutzig, aber nicht tot.
Also bin ich viele Jahre Enduro gefahren und habe trainiert. Heute wundern sich dann Mitfahrer,
wie ich nur meine schwere BMW auf der Strasse wieder fangen kann, wenn sie hinten wegrutscht.
Ein dir naeher leigendes Beispiel, ist mein Erlernen des B-Stalls, der hier immer wieder mal
als 'gefaehrlich' und 'nicht Anfaengertauglich' verschrien wird. Im Prinzip ist es ganz leicht:
Wissen, was der Worst Case ist, wie man den verhindert, oder bei Eintreten behebt und dann
mit viel Hoehe ausprobieren. Oft ausprobieren, lang ausprobieren, immer wieder ausprobieren,
in ruhiger Luft, in der Thermik, ueberall. Vom Einfachen zum schwereren. Irgendwann wusste ich dann:
Mein Schirm ist wirklich zuverlaessig im B-Stall. Man kann ihn, entgegen der Lehrschrift
aus dem Sicherheitstraining auch halb stallen, langsam ausleiten, und einseitig ziehen, und somit lenken,
und zwar vorwaerts, rueckwaerts und rechts-links, und sogar damit im Schnee auf einer
Bergkuppe landen. Natuerlich ist das ein Bei-Rot-ueber-die-Ampel-gehen: Gefaerhlich, wenn man es
blind und unvorsichtig tut. Aber ich beschreibe das hier trotzdem, weil hier Erwachsene mitlesen
und keine Kinder - jeder kann selbst abschaetzen, ob er dafuer reif ist oder nicht, und
ob er das will oder nicht.

Genau so hab ich es mit dem Fullstall gemacht und mit dem Toplanden und schliesslich das
mit dem Streckenfliegen: Theorie lesen, in der Praxis ueberpruefen, immer einen Notfallplan haben.
Lees waren Anfangs ein ziemlich harter Brocken, aber wenn man sich da vorsichtig herantastet,
merkt man auch hier, wie man immer besser wird im Verhindern von Klappern. Die Woche
in Fiesch war z.B. jeder Flug gen Westen ein Kette von Lee zu Lee: Mit meinem 1-2er kam
ich immer weit unter Grat an, wo ein Stratus noch eben drueber kam. Diese Lees waren
ein guter Test fuer mich, wo ich momentan stehe. Die ersten 2 Tage habe ich es bald abgebrochen,
aber am 3. Tag kannte ich dann das Schema, und bin einfach weiter, und siehe, es ging immer besser.

Klar bin ich mir bewusst, dass man auf Strecke immer ein hoeheres Risiko eingeht als wenn
man nur vor dem Startplatz aufdreht und dort dann rumhaengt. Ich bin auch schon in
Situationen gekommen die all mein (noch geringes) Koennen gefordert haben.
Natuerlich kann es mir auch passieren, dass ich Morgen irgendwo runtergehe, weil ich
meine 'Grenze' doch mal falsch eingeschaetzt habe. Aber ich fuehle mich mit meiner Methode
sicherer als mit der Vorgehensweise, die die meisten waehlen: "Nur kein Risiko eingehen!"
Denn beim Fliegen ist eben nicht alles planbar - Aber wer sich oft in Grenzsituationen uebt,
dem macht es dann nicht soviel aus, wenn ihm die Natuer unerwartet eine Grenzsituation aufzwingt.

Deswegen war ich auch noch auf keinem Sicherheitstraining: ST's machen zwar definitiv Sinn!
Aber IMHO nur als Einstieg. Nur wer danach das erlernte nicht weiter uebt, hat im Ernstfall
sicher keine Reflexe, die ihn automatisch das Richtige tun lassen. Also ueb ich lieber selber
immer wieder meine Stalls und Klapper, als nur alle paar Jahre in einem ST.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Man sollte seine Faehigkeiten genau kennen,
und dann Stueck um Stueck erweitern. Das ist ein Investment, ganz klar und man muss
Zeit, Energie und manchmal Spass dafuer opfern. Jeder muss halt wissen ob es ihm
das Wert ist. Ich weiss nur: Fast jeder koennte, wenn er wollte, denn anders als beim Bergsport,
Leichtatlethik, etc. muss man zum Fliegen fast keine koerperlichen Vorraussetzungen
mitbringen - 90% beim Fliegen ist Kopfarbeit. In diesem Sinne:
Viel Spass beim Lernen!

Gruss, Ulli


Zuletzt geändert von UlrichPrinz am Mi 18.08.2004 09:43, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 13:36 
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UUpps,

da bin ich ja mit 10 Jahren und Streckenflieger auch einer der Flaschen. Stimmt ja auch, genau genomen. Da bin ich völlig emotionslos.

Wenn Lesen in der Lahmen Ente und das Gespräch mit anderen so ausschlaggebend wären wie Du denkst, sollte ich als alter Forumler und Entenmitarbeiter von fast Anfang an viel besser sein.
Es hat mich unzweifelhaft auch weiter gebracht, aber nicht so viel wie Dich.

Schirmbeherrschung ist sicherlich ein wichtiges Thema, aber da gibt es auch genug Leute die das tip top beherrschen und doch nicht weit fliegen.

Der Grund des Erfolges scheint mir ein anderer zu sein und der hat damit zu tun, dass auffällig viele gute Piloten auch gut in anderen Disziplinen sind.
Da fällt mir exemplarisch gleich der vielgeschmähte Sepp Gschwendtner ein. Autorennfahrer, Spitzenkletterer, Spitzenpilot.
Oder auch Uli Mayr: Top Eishockeyspieler, super Bergsteiger, super Pilot.
Ich kenne keinen einzigen guten Piloten der sonst eine Null wäre.

Vielleicht sind doch Begeisterungsfähigkeit, Kompromisslosigkeit, Leidensfähigkeit und gute körperliche Konstitution mit langer Konzentrationsfähigkeit, neben der Intelligenz natürlich, die Komponenten des disziplinenunabhängigen Erfolgscocktails.

Dass es ein Patetntrezept oder Geheimnis nicht gibt ist mir auch klar.


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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 14:15 
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Zitat:
Vielleicht sind doch Begeisterungsfähigkeit, Kompromisslosigkeit, Leidensfähigkeit und gute körperliche Konstitution mit langer Konzentrationsfähigkeit, neben der Intelligenz natürlich, die Komponenten des disziplinenunabhängigen Erfolgscocktails.

Bingo! Genau das ist, denke ich, der grobe Rahmen der passen muss, um ein guter (= aufs Streckenfliegen bezogen) Pilot zu werden/sein. Wie sagte bei der heurigen Challenge der Oli Rössel so nett: Wenn mir Neid (warum fliegt Du so gut, und ich net?) entgegengebracht wird antworte ich, hast Du auch dein Leben so kompromisslos auf das Fliegen ausgerichtet? Gehst Du auch immer fliegen wenn es das Wetter zulässt? Hast Du soviel Erfahrung von tausenden Flugstunden?
Der Mensch ist doch so ein komisches Viech, dass wenn er etwas Talent aufweißen kann, mit starken Engagement sehr weit kommen kann, und vorallem sehr schnell lernt und Erfolge einfährt. Wenn man jetzt noch seine persönlichen Grenzen gut abstecken kann (wie es Ulrich Prinz wohl einwandfrei kann) um nicht in den roten Bereich zu geraten, steht erstmal nichts mehr im Wege im Vergleich gut und zu fliegen.
-> Vielflieger sind die besten Flieger, wobei man natürlich nicht pauschalisieren darf, nicht jedem geht einer ab, wenn er nach über 100km rumgeheize landet und ein Strahlen sondersgleichen aufsetzt :)

Viele Grüße,
Stephan - der auch nach Fiesch trampt und sonstwo pennt weil er kein Geld hat :roll: (immerhin ein Ansatz für kompromissloses zum Fliegen gehen*g*)


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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 15:01 
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Nun da der Thread eh schon OT läuft, geb ich halt auch meinen Senf dazu: ;)
Ich kann Ulli und Stephan vorbehaltlos zustimmen:
Wenn du WIRKLICH GUT fliegen oder sonst was tun willst,
MUSST Du, neben bestimmten Vorraussetzungen natürlich,
dein Leben darauf ausrichten:
Du mußt fliegen atmen, das fliegen träumen, es essen,
es völlig und total in dein Leben integrieren.
Dein Leben muß Fliegen SEIN.
Anders wirds, außer vielleicht in Ausnahmefällen
(die solls immer mal geben ;) ), nix werden.
ABER: Das macht nix. Gar nix.
DENN: Nicht wer am längsten, am Weitesten oder am spektakulärsten fliegt
ist der beste Pilot, sonder der, der den meisten Spaß dabei hat.
Und ihr könnt mir glauben: In DER Hinsicht arbeite ich dran...;)

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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 15:27 
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Hi Mike,

Zitat:
... der den meisten Spaß dabei hat.


Oder zumindest danach !

  • Wenn ich meinen 25Kg Sack oefter irgendwo hochschleppe hab ich keinen Spass dabei :-(
  • Wenn ich irgendwo im Lee stecke und versuche einen Bart zu erwischen, der mich durch die Turbulenz am Grat bringt, hab ich keinen Spass dabei :-(
  • Wenn ich einem Alfredo hinterherfliege und dabei nur noch auf ihn, mein Vario, mein GPS und die Wolke gucke, hab ich wenig spass dabei :-(
  • Wenn ich spaet Abends muede in Italien an der Strasse stehe und es fahren immer wieder geeignete Autos an mir vorbei, hab ich keinen Spass dabei :-(
  • Wenn ich irgendwo bei einem Talsprung absaufe, und erst Stunden spaeter wieder am Startplatz stehe, (wenn ueberhaupt) hab ich keinen Spass dabei :-(
-> Streckenfliegen ist nicht immer nur Spass. Der kommt oft erst danach ;-)

Gruss, Ulli

P.S.: Natuerlich hab ich auch oft genug Spass zwischen dem StreckenStress, und fuer mich
machts erst die Mischung aus: Nur wenn ich auch mal leide, kann ich die guten Seiten umso
intensiver geniessen. (Immer nur Schokolade wird schnell langweilig) Ausserdem ists wie
mit Allem: Aller Anfang ist hart! Mit der Routine wird es weniger anstrengend und
man kann sich dann auch mal zuruecklehnen statt sich verkrampft jede Sekunde zu konzentrieren.


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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 16:02 
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UlrichPrinz hat geschrieben:
Streckenfliegen ist nicht immer nur Spass. Der kommt oft erst danach ;-)

Genauso seh ich das auch...deswegen bin ich begeisterter Boulderer und Dünenflieger...;)
Und kein Höhenbergsteiger und Streckenflieger... :roll:

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BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 16:40 
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Markus Schmidt hat geschrieben:
Vielleicht sind doch Begeisterungsfähigkeit, Kompromisslosigkeit, Leidensfähigkeit und gute körperliche Konstitution mit langer Konzentrationsfähigkeit, neben der Intelligenz natürlich, die Komponenten des disziplinenunabhängigen Erfolgscocktails.


Fehlt vielleicht noch die Fähigkeit, sich selbst motivieren zu können, selbst wenn man gerade einen Hänger hat.


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 Betreff des Beitrags: Hohe Risikobereitschaft
BeitragVerfasst: Di 17.08.2004 22:24 
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Ich habe mir diese Frage auch oft gestellt: Warum schaffen es einige Leute einfach weiter, länger, besser zu fliegen als ich?

Den meisten Dingen, die bereits gesagt wurden, kann ich zustimmen, vorallem das mit der Motivation & Energie investieren (und die dann auch UMSETZEN und nicht nur davon sprechen oder Ente tausendmal lesen), und dadurch oft in die Luft kommen.
ABER ein ganz bestimmter Punkt mit Schattenseiten kommt ein bisschen zu kurz hier und zwar die RISIKOBEREITSCHAFT. Ulli Du weisst was ich meine; wir haben in Fiesch ein paar Mal darüber gesprochen!

Streckenfliegen ist toll, kann leider aber sehr schnell sehr heikel werden, was jeder aus eigener Erfahrung weiss, der schon paar mal sich kreuzende Talwindsysteme "geküsst" hat (z.B. Grinselwind in Fiesch). Kommt beim Streckenfliegen Verbissenheit (= zuviel Ehrgeiz) dazu, so lässt man sich dann gerne dazu hinreissen noch näher an die Felswand oder ins Lee zu gehen, um (verzweifelt) nach Aufwind zu suchen etc. Bald findet man sich in einer unschönen Situation wieder, und wenn man Pech hat, bezahlt man einen hohen Preis dafür. Meistens hat man aber Glück und alles läuft OK.
Nebenbei: Ich denke oft es wäre noch viel "frecheres" Fliegen möglich, aber eine gesunde Portion Respekt bremst "Einem" halt dann aus, und die Nerven sind fertig, basta. Die Einen haben eine grössere Portion Respekt abgekriegt und sind eher deffensiv - die anderen weniger und nehmen Dinge in Kauf, bei denen ich persönlich schon lange am abwinken bin. Ich persönlich wäre froh und käme höchstwahrscheinlich weiter, wenn ich vielleicht ein bisschen mehr Nerven hätte - ich kann das offen zugeben.

Alles was ich sagen will ist, dass Risikobereitschaft gerade hier für die Strecke eine grosse Rolle spielt (wahrscheinlich grösser als einen SAT 1000m ü Grund zu üben), und besipielsweise Leute, welche schon vor dem Gleitschirmfliegen eine risikobehaftete Sportart ausgeübt haben und aus diesem Grund sich gewohnt sind Risiken bewusst einzugehen, IMHO eigentlich DIE Kandidaten für spektakuläre Strecken sind, um halt eben die/ihre Grenzen zu pushen (darum gehts ja im Streckenfliegen!). Die gehen halt dann noch ins Lee dort drüben am Tal, oder gehen halt noch ein bisschen näher an die Wand...zu 99% gehts gut und sie kommen dadurch tatsächlich auch weiter. Es ist halt trial & error par excellence!
Was sonst kann den Unterschied ausmachen? Zentrieren im Schlauch können doch eh die meisten. Potentielle Abrisskanten lokalisieren machen auch alle nach Lehrbuch. Schläuche als Waypoints im GPS abspeichern machen auch schon viele Gebietsneulinge. Den Enten-Ligapilot hat auch jeder halbwegs seriöse Pilot mit Streckenambitionen schon tausendmal im Winter gelesen, die Schirme sind auch fast alle gleich leistungsfähig...also was bleibt denn noch übrig? Die Risikobereitschaft.

Versteht mich nicht falsch. Ich will hier überhaupt kein Moralapostel sein - ich persönlich will auch nur mit Bescheidenheit Strecke machen, geh also auch viele dieser Risiken ein und geh eigentlich schon fast nur fliegen, wenn gute Streckenflugbedingungen sind und der Temp einigermassen stimmt. Am "Hausberg" (hab keinen...) fliegen, find ich schnell langweilig, was eigentlich ein eklatanter Fehler ist, denn man kann IMMER an seiner Technik feilen. Ab einem gewissen Punkt muss man sich risikomässig pushen und gewisse Risiken in Kauf nehmen, und wenn man das nicht will, ist es bald Utopie mit der Megastrecke (steht zur Diskussion und ist natürlich IMHO!). Ich lasse mich nur zu gerne vom Gegenteil überzeugen!

Zu guter Letzt noch etwas "quasi-esoterischer-Ying-Yang-Scheiss": Ich habe mit einigen Leuten gesprochen, welche an diesem "inneren Konflikt" letztendlich fast keinen Spass mehr am Fliegen gefunden haben. Sie waren technisch voll OK. Einerseits waren sie vom Streckenfliegen ziemlich angefressen (dies wäre also Ying), hatten aber eine recht tiefe Risikotoleranz (...Yang). Sie wussten, dass sie deswegen nicht mehr weiter kommen werden, also die Rechnung eigentlich nur noch überspitzt "du gibst hohes Risiko = du erhältst gute Strecke" lautete (sicherlich noch mit der Jokerzahl "zufällige Megabedingungen"und "Zufall/Glück"). Dieses dauernde Spannungsfeld hatte ihnen den Spass an der Sache ziemlich verdorben.

Sorry, dass dies ein wenig pessimistisch angehaucht ist, aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein 50er nicht von A bis Z ein Spass sein kann, oder höchstens nur selten. Ab einer gewissen Distanz muss man den Preis für Strecke simpel-einfach bezahlen. Irgendwo hackts nämlich IMMER mehr oder weniger brutal.

Cheers
K.


Zuletzt geändert von K.Blechhut am Di 17.08.2004 22:41, insgesamt 2-mal geändert.

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K.Blechhut hat geschrieben:
Sorry dass dies ein wenig pessimistisch angehaucht ist, aber aus eigener Erfahrung weiss ich, dass ein 50er nicht von A bis Z ein Spass sein kann, oder nur selten. Ab einer gewissen Distanz muss man den Preis für Strecke simpel-einfach bezahlen. Irgendwo hackts nämlich IMMER mehr oder weniger brutal.

Cheers
K.


Hey, kein sorry vonnöten, wirklich nicht. Ich persönlich bedanke mich für diesen ehrlichen Beitrag. Danke, daß Du ihn reingehackt hast.
*Kompliment*

*wink*

Hochachtung für dieses nackte Posting. Ich mags, wenn Menschen sagen ... ey, hier ist für mich genug. Ich mags, wenn Menschen sagen ... ey, da hat mir der Stift rausgeguckt. Ich mags, wenn man seine Grenzen erfährt und dann sagen kann: Hier beginnt eine andere Liga, das ist nix für mich. Abgesehen davon scheiße ich mir vor Streckenfliegen in die Bux....ich hab zuviele tanzen sehen, das mag ich mir nicht wirklich antun. (Schirm 60° hinten oder vorn ... nene)

Und eNTen fliegen ja nicht unbedingt ästethisch, sie fliegen und sie landen ... auch da gibts Köpper, zum weglachen übrigens :-)

-----------------

Und wenn es nicht die Winddüse ist...man findet andere, tief verwurzelt, Lebensängste und teilweise Flucht vor dem eigenen Wahnsinn.


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@Ulrich Prinz
Ich habe das Gefühl, dass Du gerade jetzt vorsichtig sein musst. Viele, die ich kenne, mich eingeschlossen, hat es am Anfang der Fliegerei mal mit mehr oder weniger schweren Folgen runtergehauen. Zuerst macht man sehr schnell Fortschritte und geniest die Unbeschwertheit in der Luft, hat jedoch keine Vorstellung davon, wie fatal sich manche Situationen entwickeln können. Irgendwann kommt der Dämpfer und die meisten haben Glück, dass dabei nichts schlimmes passiert. Je nach dem, welche Folgerungen der Einzelne daraus zieht, stellt sich vielleicht ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Ehrgeiz und der Risikobereitschaft ein.

@K.Blechhut
Dass weite Strecken nur mit hoher Risikobereitschaft zu fliegen sind, kann ich so nicht nachvollziehen. Mag für Manchen und an manchen Tagen stimmen, aber nicht generell.

@all
Noch nicht angesprochen, aber entscheidend für weite Flüge, zumindest wenn man diese in seiner Heimat fliegen will, ist, dass man an den richtig guten Tagen Zeit hat. Was das anbelangt muss man radikal sein. Wenn die Chance auf Strecke besteht, muss man fliegen gehen. Wo man bestimmt nicht weit fliegt, ist zuhause beim Betrachten der Wettervorhersagen. An guten Tagen braucht man sich auch nicht bei zweifelhaften Bedingungen durch Lees kämpfen.

Ansonsten ist noch wichtig: oben bleiben und weiterfliegen wollen. Man muss bieseln, es gibt gerade eine Straße zum Zurücktrampen, man hat Hunger, ist unkonzentriert, die Landschaft ist unbekannt. Man macht Fehler, für die man sich dannach die Haare rauft. Die Fehler macht man, weil man unterbewusst zum Landen will. Wer es schafft sich an solchen Stellen zu motivieren, wird weiter fliegen.

Nochwas: Ein Streckenflug ist erst zu Ende, wenn man am Boden steht. Man glaubt gar nicht, aus welchen Situationen man sich wieder hochgrundeln kann, wenn man nur will. Also erst aufgeben, wenn man wirklich den Boden berührt hat.

_________________
____________________________________
Oliver Teubert
http://www.taxiflieger.de


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 Betreff des Beitrags: Risikobereitschaft
BeitragVerfasst: Mi 18.08.2004 07:49 
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Hi Ulli,
ich weiß zwar nicht wie lang Du schon fliegst, denke aber auch Du wirst mit der Zeit ruhiger.

Ich hab das Thema Fliegen vor 14 Jahren mit einer ähnlichen Einstellung begonnen wie Du und kann deine Haltung recht gut verstehen.

ich habe dann im 12 und 13 Jahr einen kleinen Dämpfer in Form von zwei Retter abgängen erhalten - gut ein Motorradfahrer oder Montainbiker muß auch mal stürtzen, um seine Grenzen zu kennen. Glaub mir, dies ist aber nicht dasselbe!!

Kleiner Tipp, halte es wie einer der besten Extrembergsteiger
HK: "lerne aus den Erfahrungen anderer, denn DU lebst nicht lange genug, um alle selbst zu machen!!"

Weiterhin gute und lange Flüge
Ralf


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BeitragVerfasst: Mi 18.08.2004 08:20 
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Eine gewisse Risikobereitschaft gehört sicherlich zum erfolgreichen Streckenflug da mag ich schon zustimmen.
Dass aber der am weitesten fliegt der sich in die übelsten Lees traut glaube ich nicht.

Die unbedingt erforderliche Risikobereitschaft bezieht sich meiner Meinung nach eher darauf einen Urlaubstag nutzlos verbraten zu haben, auf das Risiko frühen Absaufens, eines langen Tal-Hatschers, einer durchtrampten Nacht, einer Landung in der Pampa.

Auf meinen weitesten Strecken, die so 80-100 Km waren hat es zwar öfter ordentlich gekachelt, weil ein guter Streckenflugtag einfach per definitionem sehr starke Thermik hat, für echte kalkulierte Schweinereien die mich dafür weitergebracht hätten habe ich aber keine Chance gesehen.

Abgesoffen bin ich immer wegen Pech oder strategischen Fehlentscheidungen, die unabhängig von der zurückgelegten Strecke oft so nach 3-4 Stunden auftraten.
Klarer Fall von Konzentrationsmangel.


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Hallo,
nachdem ich mir die (Fiesch-)Posts nun durchgelesen habe, möchte ich
doch zum einen oder andern Punkt etwas sagen.

Zitat:
@Ulrich Prinz
Ich habe das Gefühl, dass Du gerade jetzt vorsichtig sein musst. Viele, die ich kenne, mich eingeschlossen, hat es am Anfang der Fliegerei mal mit mehr oder weniger schweren Folgen runtergehauen. Zuerst macht man sehr schnell Fortschritte und geniest die Unbeschwertheit in der Luft, hat jedoch keine Vorstellung davon, wie fatal sich manche Situationen entwickeln können.


Das sehe ich auch so...

Zitat:
Alles was ich sagen will ist, dass Risikobereitschaft gerade hier für die Strecke eine grosse Rolle spielt (wahrscheinlich grösser als einen SAT 1000m ü Grund zu üben), und besipielsweise Leute, welche schon vor dem Gleitschirmfliegen eine risikobehaftete Sportart ausgeübt haben und aus diesem Grund sich gewohnt sind Risiken bewusst einzugehen, IMHO eigentlich DIE Kandidaten für spektakuläre Strecken sind, um halt eben die/ihre Grenzen zu pushen (darum gehts ja im Streckenfliegen!). Die gehen halt dann noch ins Lee dort drüben am Tal, oder gehen halt noch ein bisschen näher an die Wand...zu 99% gehts gut und sie kommen dadurch tatsächlich auch weiter. Es ist halt trial & error par excellence!


Blödsinn. Streckenfliegen hat damit nichts zu tun.

Zitat:
Was sonst kann den Unterschied ausmachen? Zentrieren im Schlauch können doch eh die meisten. Potentielle Abrisskanten lokalisieren machen auch alle nach Lehrbuch. Schläuche als Waypoints im GPS abspeichern machen auch schon viele Gebietsneulinge. Den Enten-Ligapilot hat auch jeder halbwegs seriöse Pilot mit Streckenambitionen schon tausendmal im Winter gelesen, die Schirme sind auch fast alle gleich leistungsfähig...also was bleibt denn noch übrig? Die Risikobereitschaft.


Hingegen hat dieser Punkt eben sehr viel mit strecken fliegen zu tun. Wer mal einem top piloten beim aufdrehen zugeschaut hat weiss was ich meine. Es ist ein unterschied ob man thermik fliegen, oder zentrieren kann. Wer schnell sauber zentriert und höhe macht kommt schneller vorwärts und braucht wenig energie die er an einer schwierigen stelle benötigt.

Man solte auch berücksichtigen das gerade toppiloten sehr viel geländeerfahrung haben und ein A.S kennt vermutlich das wallis besser
als wir es auch nur vom karten lesen her könnten. Und da liegt der Unterschied. Diese Piloten wissen wo die guten schläuche stehen sie können wesentlich effizienter fliegen, sich auf schwierige stellen vorbereiten, wärend wir "normalen" piloten eben öfter in was reinrasseln
und viel mehr energie verbrauchen.

Erfolgreiches streckenfliegen setzt neben Gerätebeherschung eben auch voraus das man viele gebiet gut kennt und diese bei bedarf zusammen hängt. Viele kleine Schritte bringen einem da gut vorwärts, vieleicht besser als die brechstangen methode.

Ehrlich gesagt halte ich "nachfliegen" für eine gefährliche Methode.
MAn weiss nicht immer wem man nachfliegt und warum derjenige an einen bestimmten Ort fliegt. Man weiss auch nicht wie es um dessen Gerätebeherschung steht und noch vielweniger was einem erwartet.
Das führt zu gefährlichen Situationen , insbesondere dann wenn der vorflieger vieleicht mit einigen metern mehr höhe in eine schlüsselstelle
fliegt und sauber wegsteigen kann während der nachfliegende (schon im stress den anschluss nicht zu verlieren) zu tief voll in die Hölle reinfliegt.
Mit bösen Lee zu kämpfen hat oder schlicht und einfach in einem unladbaren kessel landen muss.

Ich persönlich fliege nur dann guten Piloten hinterher wenn ich das gebiet sehr gut kenne (Und da gibt es nach meiner definition nur ein gebiet) oder wenn ich soviel höher bin das ich den vorflieger "kontrollieren" kann.
Leider war ich noch nie höher als ein A.S oder B.S und daher habe ich mir immer einen eigenen Weg suchen müssen. Das aber dafür auch ohne stress.

Zur zeit bin ich am rumpröbeln für ein Dreieck das mir schon lange ins auge springt, jedesmal wenn ich auf die Karte schaue. Je nach wetter
fliege ich jetzt an den entsprechenden teilstrecken und schaue mir lösungen an, suche möglichkeiten weiter zukommen wen ich tief bin, optionen wenn hoch bin , möglichkeiten zum ausbauen etc.
Sobald das wetter dann mal optimal ist werde ich wohl einen versuch starten und das ding zusammen setzen... hoffentlich fliegt mir dann keine nach :shock: :wink:

Seit vorsichtig und vergesst nicht, "eile mit weile" ist ein Schlüsselbegriff
für erfolgreiches fliegen. Alle guten Piloten haben ihre Lehrjahre gebraucht
bis sie erfolgreich waren, und die guten piloten die ich kenne fliegen nicht Riskant sondern äusserst INTELIGENT, das ist ein grossen unterschied !

Liebe grüsse
Mario


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